Kurzinformationen zur Schule

Wir sind eine Grund-, Haupt- und Realschule mit Förderstufe. Derzeit besuchen etwa 460 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Das Kollegium besteht aus rund 40 Lehrerinnen und Lehrern.

Einzugsbereich

Die Schülerinnen und Schüler der Mittelpunktschule Hartenrod stammen überwiegend aus  den Ortschaften der Gemeinde Bad Endbach: Hartenrod, Schlierbach, Bad Endbach, Hülshof, Bottenhorn, Dernbach, Wommelshausen und Günterod. Außerdem wird die Schule von Schülerinnen und Schülern aus dem Bereich der Stadt Gladenbach, vornehmlich aus Weidenhausen, Römershausen und Rachelshausen besucht.

 

Nachmittagsangebot und Arbeitsgemeinschaften

Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, ihre Interessen und Potentiale zu erkennen und auszubauen. Dementsprechend können die Schülerinnen und Schüler aus einer Vielzahl von ganz unterschiedlichen Angeboten wählen. Unser freiwilliges Nachmittagsangebot basiert hierbei auf folgenden drei Säulen:

1)     Förderunterricht, Hausaufgabenhilfe und Prüfungsvorbereitung

2)     Begabungen erkennen und Talente fördern und

3)     Interessen wecken und ausbauen.

Die Nachmittagsangebote finden von Montag bis Mittwoch jeweils von 13.30 – 15.00 Uhr statt. In der Mittagspause, 13.00 bis 13.30 Uhr, werden in der Cafeteria wechselnde warme Mittagsmenüs sowie Snacks und Getränke angeboten. Zudem besteht in dieser Zeit von Montag bis Mittwoch die Möglichkeit, im Computerraum unter fachkundiger Leitung das Internet als Informationsmedium kostenlos zu nutzen.

 

Vorklasse und Grundschule

In der Vorklasse werden die Schülerinnen und Schüler, die für ein Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, durch eine Sozialpädagogin auf den Unterricht in der Grundschule vorbereitet.

In der Grundschule wird das Fach Englisch im Schulversuch bereits ab Klasse 1 als erste Fremdsprache unterrichtet. Die Kolleginnen der jeweiligen Parallelklassen arbeiten bei der Unterrichtsplanung und

-durchführung in den einzelnen Fächern eng zusammen. Methoden, wie Tages-, Wochenplan, Stationenarbeit, Lernwerkstatt und fächerübergreifendes Arbeiten sind Teil der Arbeit in der Grundschule. Im 3. oder 4. Schuljahr finden regelmäßig Schullandheimaufenthalte statt.

Um den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule in die Förderstufe zu erleichtern, finden intensive Beratungen sowie ein Erfahrungsaustausch zwischen Kolleginnen und Kollegen der abgebenden Grundschulen (Hartenrod, Bad Endbach, Bottenhorn) und den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der 5. Klassen zu Beginn der Förderstufenzeit statt. Darüber hinaus besteht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 die Möglichkeit, am „Tag der offenen Tür“ einen Einblick in den Unterricht der Förderstufenklassen zu nehmen.

Ein Betreuungsangebot ermöglicht den Grundschulkindern eine Anwesenheit in der Schule von 07.00 bis 13.30 Uhr bzw. 15.00 Uhr

 

Förderstufe

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 koordinieren Lehrer-Teams die Unterrichtsarbeit in den Kernfächern, aber auch in den Kursfächern Mathematik und Englisch.

Zu den Besonderheiten der Förderstufe gehören z.B.:

  • Ø  Jahrgangsübergreifende Unterrichtsprojekte im musisch/künstlerisch/technischen Bereich,
  • Ø  Kompetenztraining (Sozial- und Methodenlernen) in Klasse 5,
  • Ø  Französisch für alle ab Klasse 6 (Kooperation mit der Europaschule Gladenbach und der Adolph-Diesterweg-Schule in Weidenhausen),
  • Ø  Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt „Wattenmeer“ mit anschließender Klassenfahrt zu Beginn des 6. Schuljahres.

 

Kooperationen mit den Nachbarschulen

Um den Übergang von der Förderstufe in die weiterführenden Schulen möglichst reibungslos zu gestalten, arbeiten wir eng mit der Adolph-Diesterweg-Schule in Weidenhausen und der Europaschule in Gladenbach zusammen. Es besteht eine enge Kooperation mit der Otfried-Preußler-Schule in Weidenhausen als sonderpädagogischem Beratungs- und Förderzentrum.

 

Berufsvorbereitung

Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, erreichbare Ziel bei der Berufswahl zu verfolgen Dazu benötigen sie Instrumente und Strategien, die dazu beitragen, ihre Lernorganisation und ihre Selbstständigkeit auszubauen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen ihre eigenen Interessen und Potentiale zu erkennen und zu nutzen. In diesem Sinne ist unser Konzept zur Berufsorientierung so angelegt, dass wir Unterstützung und Hilfen geben wollen, um den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern. Mit der Praxisorientierung durch unsere Berufsorientierungsbausteine wie Betriebspraktika, Arbeit mit dem Berufswahlpass, Café Beruf, „Studientage Berufsorientierung“, Schullaufbahn-Beratungsgespräche,  Berufsbildungsmessen, Berufsinformationszentrum, Kompetenzanalysen und Informationsabende zu Ausbildung und weiterführenden Schulen versuchen wir, eine schrittweise Öffnung hin zu den außerschulischen Lernorten zu gewährleisten und bewusst Eltern und außerschulische Kooperationspartner (Bundesagentur für Arbeit, Berufsschulen, Schulsozialarbeit etc.) in die Berufswahlentscheidung mit einzubeziehen. Der Berufsorientierungsraum ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Berufswahl.

Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen haben die Möglichkeit, den Berufsorientierten Abschlusses nach Klasse 9 zu erwerben.

Der Berufsorientierungsprozess an der MPS Hartenrod gliedert sich in folgende Bereiche:

Berufsfrühorientierung Jahrgangsstufe 1-6

Berufswahlvorbereitung Jahrgangsstufe 7/8

Berufsfindung und Übergang weiterführende Schulen Jahrgangsstufe 9/10

Im Jahr 2011 wurde der MPS Hartenrod das Gütesiegel Berufsorientierung verliehen! Auf Grundlage des Berufsorientierungserlasses des Hess. Kultusministeriums wurde das Berufsorientierungskonzept der MPS Hartenrod im Mai 2013 überarbeitet und neu verabschiedet. Im Frühjahr 2014 wird sich die MPS Hartenrod im Rahmen des Rezertifizierungsverfahrens um den Fortbestand des „Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen“ bewerben.

 

Hauptschule

Mit dem Übergang in die 7. Klasse können Schülerinnen und Schüler bei uns die Hauptschule besuchen. Schwerpunkt der Arbeit in der Hauptschule ist eine allmähliche Hinführung zur Arbeitswelt in überwiegend praxisorientierter Form. Dabei werden neue schulische Inhalte, die den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt entsprechen, wie die Arbeit am und mit dem Computer, in das Unterrichtsangebot einbezogen. Im 2. Schulhalbjahr in Klasse 7 besuchen unsere Schülerinnen und Schüler jeweils freitags die Beruflichen Schulen Biedenkopf und lernen dort intensiv und praxisbezogen zwei Berufsfelder näher kennen. Zwei Betriebspraktika in der 8. Klasse werden in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den örtlichen bzw. ortsnahen Betrieben, dem Berufsinformationszentrum, der Berufsschule und durch Betriebserkundungen vorbereitet und in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den Betrieben durchgeführt. Die Einbeziehung außerschulischer Lernorte und Fachkräfte in den Unterricht (Betriebe, Vereine, etc.), die Zusammenarbeit mit den beruflichen Schulen und ein gezieltes Bewerbungstraining ergänzen die Berufsorientierung in geeigneter Weise.

Die Hauptschule führt nach einer Abschlussprüfung in Klasse 9 zum Hauptschulabschluss, der den Zugang zu einem Ausbildungsplatz, bei entsprechenden Leistungen aber auch zahlreiche Übergangsmöglichkeiten in weiterführende Schulsysteme zum Erlangen des Realschulabschlusses bzw. der Fachhochschulreife ermöglicht.

Der Klassenlehrer hat in der Hauptschule einen hohen Stellenwert. Deshalb ist er mit möglichst vielen Stunden in seiner Klasse eingesetzt, um neben seinen fachlichen Verpflichtungen auch als ständiger Berater der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stehen.

 

Realschule

Nach Abschluss der Förderstufe kann die schulische Laufbahn im Realschulzweig mit der Klasse 7 fortgesetzt werden.

Der Unterricht in der Realschule ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an projektorientierter Arbeitsweise, wobei Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler einerseits und Teamarbeit und Kooperation andererseits besonders betont werden.

In der Realschule besteht die Möglichkeit, als zweite Fremdsprache Französisch zu wählen. Diese Wahl ist dann für zwei Jahre verbindlich. Schülerinnen und Schüler, welche die zweite Fremdsprache nicht wählen, haben die Möglichkeit, im Wahlpflichtunterricht (WPU) gemäß ihren Interessen und Neigungen zwischen verschiedenen Angeboten zu wählen (Computerunterricht, Kochen, Werken).

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen im 9. Schuljahr an zwei 14-tägigen Betriebspraktika teil. Der Realschulzweig führt nach einer Abschlussprüfung zum Realschulabschluss (Mittlerer Abschluss).