Berufsorientierung

Der Ausbildung berufspraktischer Fähigkeiten kommt an unserer Schule ein besonderer Stellenwert zu.

Zahlreiche Projekte mit außerschulischen Partnern, Betrieben und der Berufsschule ermöglichen und gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard.

Ganztags- & Betreuungsangebot

Die MPS Hartenrod ist eine Mittelpunktschule mit pädagogischem Ganztagsangebot.
Deshalb können unsere Schülerinnen und Schüler aus einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Angebote wählen. 

Das Betreuungsangebot der Grundschule ist täglich von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet.

Talentförderung

In Kooperation mit heimischen Musik- und Sportvereinen werden Talente gesichtet und gezielt gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzliche Übungseinheiten im Ganztagsangebot der Schule, dabei werden sie durch fachlich qualifizierte Anleitung in ihren Talenten gefördert.

Pilotprojekt „Schule und soziale Netzwerke“

Mrz 15, 2016

Pilotprojekt „Schule und soziale Netzwerke“ „Das Internet ist nur ein Hype.“ Mit dieser Prognose verkannte im Jahr 1993 niemand geringeres als Bill Gates (der Gründer von Microsoft) die Bedeutung des heute wahrscheinlich wichtigsten Mediums unserer Gesellschaft. Das Internet ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Ob wir es als Kommunikationsplattform nutzen, etwa in Form von E-Mail Diensten, Whatsapp und Co., schnell noch etwas bestellen, was dank Amazon am nächsten Tag vor unserer Tür landet, es zur Unterhaltung in Form von Youtube, Netflix oder Spielen nutzen, wir dank Google Maps an unser Ziel kommen, Kochrezepte nachschlagen oder immer die neusten Informationen geliefert bekommen, etwa wie das Fußballspiel unseres Vereins ausgegangen ist. Vor wenigen Jahren war daran noch nicht zu denken. Computer waren so groß, dass sie ganze Räume füllten. Heute tragen wir diese in unserer Hosentasche mit uns herum. Computer und Smartphones erleichtern uns in Verbindung mit dem Internet viele Bereiche unseres Lebens. Und dennoch: „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Auch wenn Angela Merkel wegen dieser Aussage viel belächelt wurde, steckt dennoch ein wahrer Kern darin. Kein anderes Medium hat in unserer Geschichte einen so rasanten Aufstieg erlebt wie das Internet. 98 % aller Haushalte in Deutschland waren im Jahr 2014 (vgl. JIM-Studie 2014) mit einem Internetzugang ausgestattet. Es ist wichtig, dass sich Politik, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen. Denn 17% der Jugendlichen geben an, bereits Opfer von Beleidigungen im Internet geworden zu sein. Und nicht selten entscheidet das Smartphone-Modell und die Erreichbarkeit, ob man sich zu einer Gruppe zugehörig fühlt oder nicht. Es vergeht auch kaum ein Monat, in dem man nicht mit Schlagzeilen in den Nachrichten konfrontiert wird, in denen von Datensicherheit, dem Diebstahl von Nutzerdaten, Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting oder ähnlichen Dingen die Rede ist. Deswegen müssen wir lernen, wie wir uns sicher in dem vergleichsweise jungen Medium bewegen. Welche Daten geben wir von uns Preis? Wie sicher ist mein PC, Smartphone, usw.? Wie verhalte ich mich im Internet? Um unsere Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg besser begleiten zu können, haben wir uns als Mittelpunktschule Hartenrod dazu entschieden, an einem Pilotprojekt des Staatlichen Schulamtes Marburg teilzunehmen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Staatlichen Schulamts und der Organisation make-IT-safe, unserer Schülervertretung und einigen Eltern, arbeiten wir an unserem Medienkonzept, um in unserer Schule mehr Raum für dieses schwierige, aber wichtige Themengebiet zu schaffen. Am Ende dieses Projektes soll ein Konzept stehen, welches unsere Schülerinnen und Schüler aufklärt und stärkt, um nicht zum Opfer von z.B. Online-Gewalt zu werden. Als ein erster Schritt wurde mit der Ausbildung von Peer Experts begonnen. Diese vier Schülerinnen und Schüler (Yannik Beging, Larissa Haggenmüller, Tamara Seitz, Nils Roth) werden an mehreren Veranstaltungen über mögliche Gefahren aufgeklärt und lernen einen sicheren Umgang mit neuen Technologien und Medien, damit sie diese später an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben können. Denn auch wenn es uns Lehrerinnen und Lehrern anders lieber wäre, hören Jugendliche oft lieber auf Freunde oder Mitschüler. Begleitet werden diese Peer Experts von zwei Coaches aus dem Kollegium (Isabel Spenner, Karl-Heinz Hedderich). Gemeinsam mit den Peer Experts, den Coaches und der Schulsozialarbeit sollen in Zukunft unterschiedliche Veranstaltungen an unserer Schule etabliert werden. Wir befinden uns am Anfang eines Weges, der aufgrund der Wandelbarkeit des Internets und seinen unterschiedlichen Ausprägungen immer wieder Richtungsänderungen von uns verlangt. Wir müssen uns und unsere Schülerinnen und Schüler auf das Internet vorbereiten, denn seine Bedeutung hat schließlich auch Bill Gates später erkannt. Gemeinsam können wir als Schule und Eltern aber unseren Teil dazu beitragen, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler nicht unvorbereitet auf den offenen Ozean des Internets entlassen und hoffen, dass sie...

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Gerätturnen Regionalentscheid: Nur knapp an Platz 3 vorbei

Feb 2, 2016

Zwei Mannschaften nahmen an dem Gerätturnen Regionalentscheid am 27. Januar 2016 in Biedenkopf teil. Die Mädchen der Wettkampfklasse III, bestehend aus Lilly Elsemann, Angelina Martin, Celine Pfeiffer, Michelle und Tamara Seitz, erkämpften sich einen guten vierten Rang. Dabei turnten sie selbst ausgedachte Bodenküren am Balken, Sprung sowie am Barren. In der Gesamtwertung lag die Mädchenmannschaft nur 0,45 Punkte hinter der MLS Marburg, die den dritten Rang erkämpften. Bei den jüngeren Teilnehmern, die zum ersten Mal bei einem Schulwettkampf antraten, konnte die Mannschaft ebenfalls einen vierten Rang erturnen. Zu der Mannschaft gehörten: Alina Onderka, Ida Stahl, Jule Seitz, Maja Seitz, Lilly Seitz sowie unser jüngster und einziger männliche Turner am Wettbewerb Levin Pfeiffer. Neben dem normalen Turnwettbewerb am Boden, Balken, Reck und Sprung, mussten die jüngste Teilnehmerklasse noch zusätzliche Sonderprüfungen absolvieren. Zu den Aufgaben gehörten Standweitsprung, Staffellauf und Klettern an den Tauen. Wir können stolz auf unsere Mannschaften bei dem Wettbewerb im Rahmen „Jugend trainiert für Olympia“ sein und freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder Mannschaften anmelden zu können. (Stefanie...

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SV Projekt „Say no to racism“

Nov 22, 2015

Die beiden Schulsprecher Silas Waweru und Johannes Müller (Klasse R10b) waren die Initiatoren für ein Projekt der SV für die Flüchtlingshilfe in unserer Gemeinde. Die zentrale Frage gab auch gleichzeitig das Ziel des Projekts vor: „Wie können wir jugendliche Flüchtlinge, die zur Zeit noch die Schule in Gladenbach besuchen, aber in der Gemeinde Bad Endbach wohnen, mit den anderen Jugendlichen aus Bad Endbach zusammen bringen?“  Wir veranstalteten eine SV Sitzung, um freiwillige Jugendliche aus unserer Schulgemeinde für dieses Projekt gewinnen zu können. Schnell waren ca. 10 Schülerinnen und Schüler gefunden, die sich für ihre Gemeinde engagieren wollten. Im nächsten Schritt musste überlegt werden, welches Angebot gestaltet werden muss, damit viele jugendliche Flüchtlinge an unserem Projekt interessiert sind. Schnell war klar, dass Fußball einen Schwerpunkt bilden sollte. Die Mädchen schlugen gemeinsames Kochen vor. Und so stand der Fahrplan fest. Wir veranstalteten 4 Nachmittage, wovon zwei einen sportlichen und zwei einen kulinarischen Schwerpunkt haben sollten. Die selbst gestalteten Flyer wurden gedruckt und in den Unterkünften der Flüchtlinge verteilt. Jetzt musste nur noch geklärt werden, wie wir das Projekt finanzieren wollen. Dabei bekamen wir Unterstützung von Katharina Seyfferth vom bsj und unseren Schulsozialarbeiterinnen Esther Herberth und Sabine Werner (bsj). Das Projekt mit dem Titel „Misch mit! Miteinander Vielfalt (er)leben“, welches im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ etabliert wurde und durch das Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend gefördert wird, konnten wir als „Geldgeber“ gewinnen. Jetzt begann für die Jugendlichen die Schreibtischarbeit, da unser Förderer natürlich einen genauen Ablauf- und Finanzierungsplan haben wollte. Der Antrag wurde eingereicht und genehmigt. Mit der Schulleitung musste noch über die Nutzung der Räumlichkeiten gesprochen werden. Am 06.10.2015 und am 13.10.2015 konnten wir dann in unserer Schulsporthalle mit den jugendlichen Flüchtlingen Fußball spielen. Beim Sport ist die Sprache nicht wichtig. Das merkte man schnell daran, dass die Jugendlichen wie selbstverständlich in gemischten Teams mit Freude „kickten“. In den Pausen stärkten sich die Spieler mit Getränken und Müsliriegeln. Betreut wurden die Jugendlichen durch die Schulsozialarbeiterin Esther Herberth und die Vertrauenslehrerin Isabel Spenner. Das gemeinsame Kochen  fand dann am 03.11.2015 und 10.11.2015 statt.  Auf dem Speiseplan beim ersten Treffen stand „Pizza“. Jeder konnte sich seinen Teil der Pizza individuell belegen. Hier musste bei der Planung und dann beim Einkauf darauf geachtet werden, dass es je nach Kultur und Religion verschiedene Wünsche geben könnte. Gemeinsam wurden die Teige hergestellt, die anderen Zutaten geschnitten und schließlich gemeinsam belegt. Beim gemeinsamen Essen kamen dann die Jugendlichen ins Gespräch und konnten sich austauschen. Am 10.11.2015 planten die Jugendlichen „Waffeln mit heißen Kirschen“. Auch hier wurde der Teig gemeinsam hergestellt, die Kirschen erwärmt und angedickt, die Sahne geschlagen und schließlich das Waffeleisen bedient. Das Kochen erforderte bei diesem Treffen ein wenig mehr Kommunikation und Sprache, was aber kein Problem war, da die Jugendlichen einfach mit Händen und durch Vormachen verdeutlichten, was sie sagen wollten. Die Betreuung übernahm an diesen Treffen Frau Spenner. Nach den vier Terminen des Projekts ist klar geworden, dass es eine gute und sinnvolle Aktion war. Jedoch muss kritisch gefragt werden: „Können wir das auch in Zukunft kontinuierlich gewährleisten?“ Es kostete viel Zeit, diese Treffen vorzubereiten. Was wird gekocht?, Wer kauft ein?, Wer führt die Aufsicht? Außerdem macht der Projektcharakter deutlich, dass unser Vorhaben auf eine bestimmte Zeit begrenzt ist. Deshalb soll nun mit dem Jugendhaus in Hartenrod (bsj) gesprochen werden, ob unser Projekt in die kommunale Jugendarbeit integriert werden kann. Es wäre für alle Jugendliche eine Bereicherung, wenn auch weiterhin in der Gemeinde ein Platz gefunden werden würde, wo sie mit und ohne Migrationshintergrund Zeit miteinander verbringen, sich besser kennenlernen können und als Gemeinschaft näher zusammen rücken.   Text: Isabel Spenner...

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Termine Infoveranstaltungen

Nov 8, 2015

Termine für die Infoabende “Weiterführende Schulen” nach der Grundschule   Übersicht weiterführende Schulen15_16

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Herbstbrief

Okt 17, 2015

Der aktuelle Herbstbrief 2015 steht zum Download bereit.   Inhalt u.a. Termine, Glatteisregelung, Beurlaubungen/ Krankmeldungen von Schülerinnen und Schülern, Busbeförderung.     MPS Hartenrod Elternbrief 2015

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Schülermentorenausbildung

Jun 21, 2015

Michelle Seitz (8Rb) absolviert erfolgreich Schülermentoren-Ausbildung Seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation der Mittelpunktschule Hartenrod mit dem TV Hartenrod. Diese ist mittlerweile auch schriftlich fixiert und wird mit Beginn des neuen Schuljahres 2015/16 zusätzlich durch die Teilnahme an dem „Programm zur Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen“ finanziell unterstützt.  Im Rahmen der Kooperation hat Michelle Seitz (Klasse 8 R b)  erfolgreich an der Schülermentoren-Ausbildung der Hessischen Turnjugend teilgenommen. Michelle ist bereits die dritte Schülerin der MPS Hartenrod, die dank der Zusammenarbeit von Verein und Schule diese Qualifizierungsmaßnahme der Hessischen Sportjugend für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfolgreich absolviert hat. Die Schülermentoren-Ausbildung soll Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die Attraktivität von sportlichen Angeboten in der Schule durch ihre Mitwirkung zu steigern. In der Ausbildung haben sie die Möglichkeit, entsprechend ihren Interessen, zwischen den fachlichen Schwerpunkten Turnen und Leichtathletik zu wählen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man Sport- bzw. Übungsstunden sinnvoll plant und durchführt, auf welche rechtlichen Fakten man zu achten hat und wie man mit Verletzungen umgeht. Unter Anleitung einer Lehrkraft können sie nach erfolgreicher Ausbildung  Spiel-, Bewegungs- und Sportangebote organisieren und betreuen. Die Ausbildung umfasst theoretische und praktische Lerninhalte und fand für Michelle  in der Woche vom 1. – 5. Juni 2015 in Alsfeld, dem Tagungszentrum des Hessischen Turnverbands, statt. Michelle wurde dafür vom Unterricht befreit. Die erworbenen Qualifikationen kann Michelle nun im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit einsetzen, z.B. im Sportunterricht der Schule oder als Jugendtrainerin im Verein....

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Kunstprojekt H7a

Mrz 16, 2015

Projekttag der Klasse H7a zum Thema Kunst-Puzzle   Am 23. Januar führte die Klasse H7a einen Projekttag im Fach Kunst zum Thema „Kunst-Puzzle“ durch. Das Besondere war, dass Klaus Bartnik, ein regional bekannter Künstler, diesen Tag begleitete. Doch bevor die Schülerinnen und Schüler selbst künstlerisch aktiv werden konnten, bekamen sie eine kurze theoretische Einführung durch den Künstler. Die erste Frage, die es zu klären galt, war: „Was ist Kunst?“ Nachdem klar war, dass Kunst ein menschliches Kulturprodukt und das Ergebnis eines kreativen Prozesses ist, wurden verschiedene Kunstrichtungen der bildenden Kunst besprochen. Dabei war der Künstler überrascht, dass doch einige Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit künstlerischen Tätigkeiten nachgehen. Anhand von Kunstdrucken bekannter Künstler wurden den Schülerinnen und Schülern verschiedene Stilrichtungen gezeigt. Besonders die Unterscheidung zwischen naturalistischer und abstrakter Malerei war entscheidend, um den Schülerinnen und Schülern die Vielfältigkeit der Darstellungsformen zu verdeutlichen. Danach wurde das Ziel des Tages vorgestellt.  Jeder der 15 Schülerinnen und Schüler sollte nämlich eine Leinwand in den Maßen 20cm X 20cm individuell gestalten, die dann am Ende des Tages zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt werden sollte. Zur Gestaltung des individuellen Kunstwerks bekamen die jungen Künstler Kohlestifte und Acryl zur Verfügung gestellt. Dann ging es endlich los. Während der kreativen Phase gab Herr Bartnik immer wieder Tipps und Hilfestellungen. Am Ende entstand ein Gruppenbild. Jetzt muss nur noch mit der Schulleitung und dem Kunstfachbereich abgeklärt werden, wo das Kunstwerk seinen Platz in der Schule finden soll....

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