Berufsorientierung

Der Ausbildung berufspraktischer Fähigkeiten kommt an unserer Schule ein besonderer Stellenwert zu.

Zahlreiche Projekte mit außerschulischen Partnern, Betrieben und der Berufsschule ermöglichen und gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard.

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Konzept Kurzfassung

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Das Berufsorientierungskonzept (BO_Konzept_Stand_01.06.2013_FinalFinal (1)) der Mittelpunktschule Hartenrod basiert auf den OloV-Qualitätsstandards:

 

  • Verbesserung der Berufsorientierung von Jugendlichen
  • Förderung der Ausbildungsreife
  • Gezielte Akquise von Ausbildungsplätzen
  • Verbesserung der Vermittlung in Ausbildung

 

Durch die Umsetzung der Qualitätsstandards soll erreicht werden, dass die

  • Jugendlichen klare Vorstellungen über Ausbildungsberufe und deren

                 Anforderungen erhalten.

  • Jugendlichen sich am Berufsorientierungsprozess reflektiert beteiligen.
  • Ausbildungsreife der Jugendlichen gesteigert wird.
  • Zahl der Ausbildungsplätze erhöht wird.
  • Vermittlung in Ausbildung schneller und gezielter erfolgt.

 

Berufsorientierung ist ein Baustein des Schulprogramms der Mittelpunktschule Hartenrod. Alle Lehrkräfte wirken an der Entwicklung, Umsetzung und Überprüfung des Schulprogramms mit. Die KlassenlehrerInnen beraten die Schülerinnen und Schüler der Klasse in allen schulischen Angelegenheiten.

Jedes Fach an der Schule trägt zur Entwicklung der Fähigkeiten und Stärken der SchülerInnen bei und beeinflusst damit auch die Berufsorientierung, die Entwicklung beruflicher Ziele. Informationen über berufliche Tätigkeiten kommen in allen Fächern vor. Den Fächern Arbeitslehre, WPU (Konzept für den WPU) sowie Politik und Wirtschaft kommt hierbei ein besonderer Stellenwert zu.

 

Die Mittelpunktschule Hartenrod kooperiert im Rahmen des Berufsorientierungskonzeptes mit folgenden außerschulischen Partnern:

 

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Jugendberufshilfe Marburg
  • Berufliche Schulen Biedenkopf
  • Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill
  • Kreishandwerkerschaft
  • Arbeitskreis Schule/Wirtschaft
  • Firma Zimmermann Erdhausen
  • Firma Buderus Breidenbach
  • BSJ Marburg
  • Sparkasse Marburg-Biedenkopf
  • WESO Gladenbach
  • Friseursalon Koch Hartenrod
  • Hinterländer Werkstätten
  • Firma Elkamet, Biedenkopf

 

BAUSTEINE unseres Berufsorientierungskonzeptes: Der Berufsorientierungsprozess an der Mittelpunktschule Hartenrod gliedert sich in folgende Bereiche               

  • Berufsfrühorientierung Jahrgangsstufe 1-6
  • Berufswahlvorbereitung Jahrgangsstufe 7/8
  • Berufsfindung Jahrgangsstufe 9/10

Ein besonderer Stellenwert kommt dem Training von Schlüsselqualifikationen in allen Fächern ab Klasse 1 zu (methodisch, personal, sozial und fachlich).

 

Bausteine Berufsorientierung BO Übersicht 2017_05 (überarbeitet im Herbst 2016)

Kooperationspartner

Wir streben auch weiterhin mit den Betrieben der Region, mit denen bereits eine lose Zusammenarbeit besteht, eine schriftlich fixierte Kooperation an. Dazu arbeiten wir mit dem Förderverein der MPS Hartenrod zusammen und haben eine Kooperationsvereinbarung verfasst, die beide Seiten, Schule und Betrieb, motivieren und zusammenführen will. Wir wollen die Partnerschaften zum gegenseitigen Nutzen weiter vertiefen und ausbauen bzw. neue Kooperationen anbahnen.

Derzeit bestehen schriftliche Kooperationen mit folgenden Betrieben:

 

Der Berufsberater steht zweimal im Monat als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und kooperiert mit uns im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Vermittler der Bundesagentur für Arbeit.

Neben der Vorbereitung auf den Haupt- und Realschulabschluss kann an der MPS Hartenrod im Rahmen der Inklusion auch der Berufsorientierende Abschluss erworben werden. Zur Vergabe des BO Abschlusses wird eng mit der Förderschule in Weidenhausen (Otfried-Preußler-Schule) kooperiert.

Die Kooperation mit den Beruflichen Schulen Biedenkopf beginnt in der Jahrgangstufe 7 der Hauptschule mit dem Projekt Vertiefte Berufsorientierung und umfasst insbesondere auch die Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf-Weiterführende Schulen nach der H9/R10.

 

Berufsorientierung mit Gütesiegel

Berufsorientierung mit Gütesiegel

 

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Seit dem Schuljahr 2007/08 geht die MPS Hartenrod neue und konkretere Wege, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern eine individuelle, ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechende, Berufsorientierung zu ermöglichen.

Angestoßen wurde diese Entwicklung durch Erfahrungen der Abgangsschüler und ihren jeweils beteiligten Lehrkräften, die sich mit der Beratung und anschließenden Ausbildungssituation der Jugendlichen unzufrieden zeigten. Es wurde der Ruf nach neuen Wegen und mehr Unterstützung durch die Institution Schule laut.

Dem Land Hessen war das bestehende Defizit nicht verborgen geblieben und auch dort wuchs das Interesse an einer Verbesserung der Berufsorientierung an hessischen Schulen. Aus diesem Grund wurde vom Land Hessen mit Beginn des Schuljahres 2010/11 ein Zertifizierungsverfahren zum „Gütesiegel Berufsorientierung“ ausgeschrieben. Das Gütesiegel wird an Schulen vergeben, die eine vorbildliche Berufsorientierung mit Förderung der Ausbildungsreife nach den OloV – Qualitätsstandards gestalten und umsetzen.

Das Gütesiegel fördert

  • die Verbesserung der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern
  • die Kommunikation interner und externer Partner
  • den Wettbewerb von Ideen

Dieser Herausforderung wollte sich die MPS Hartenrod stellen. Es folgte ein sehr intensives Überprüfungsverfahren eines auswärtigen Auditorenteams mit einem offiziellen Besuch an unserer Schule am 16. August 2011, bei dem unter anderem alle am Berufsorientierungsprozess Beteiligten einzeln befragt wurden: Lehrer, Schüler, Eltern und verschiedenste Kooperationspartner. Alle Ergebnisse wurden protokolliert und ausgewertet.

Am 06. September 2011 endlich dann die gute Nachricht: Die MPS Hartenrod erhält für das vorbildliche Engagement der Schule bei der beruflichen Orientierung ihrer Schülerinnen und Schüler das „Gütesiegel Berufsorientierung in Hessen“.

Verleihung Gütesiegel

Hier das Bild von der Überreichung des Gütesiegels in der Frankfurter Börse, durch die damalige Kultusministerin Henzler an die damalige Schulleiterin Frau Mannshardt und Frau Stoll, eine der zwei BO-Koordinatoren an der MPS Hartenrod.

Die Teilnahme am Gütesiegel-Zertifizierungsverfahren hat den BO-Prozess an der MPS Hartenrod weiter vorangetrieben und dazu beigetragen, neue Maßnahmen zu entwickeln bzw. nach eingehender Evaluation bereits durchgeführte Maßnahmen zu verbessern. Dementsprechend wurde die Bewerbung zur Rezertifizierung positiv bewertet und am 12. Mai 2014 verschaffte sich das zuständige Auditteam einen umfassenden Einblick in die Umsetzung des neu überarbeiteten BO-Curriculums im Schulleben.

Dank der Organisation der drei Berufskoordinatoren/innen der Schule,  Frau Stoll, Frau Spenner und Herrn Jung, erhielt die MPS Hartenrod für weitere drei Jahre das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“.

In der Bildmitte Frau Stoll und Frau Spenner

Als hervorragende Leistungen der Mittelpunkschule Hartenrod nannten die Auditoren das Cafe´Beruf. Bei dieser Veranstaltung werden die Interessen der Schüler vorab abgefragt und dann werden Vertreter einzelner Berufsfelder entsprechend der Interessen und Qualifikationen der Schülerschaft eingeladen. Die Kooperation mit außerschulischen Partnern stehe auf einem sehr hohen Niveau, insbesondere die Kooperation mit der Berufsschule Biedenkopf gerade auch im Zusammenhang mit der Vertieften Berufsorientierung für die Hauptschüler in Klasse 7 laufe sehr erfolgreich.

Herausragend und als Besonderheit spreche für die Mittelpunktschule Hartenrod vor allem, dass das Berufsorientierungskonzept von einer breiten Masse, dem Kollegium, der Schulleitung, der Elternschaft und den Kooperationspartnern, getragen werde. Vorbildliche Berufsorientierung werde an der Mittelpunktschule Hartenrod gelebt.

Das Berufsorientierungsteam der Schule ist natürlich zum Einen stolz auf die Auszeichnung, sieht aber auch gleichzeitig die Herausforderung, auch in den kommenden Jahren neue Wege zu gehen, um den Schülern und Schülerinnen ein möglichst optimales Konzept zum Übergang von der Schule in ein erfolgreiches Berufsleben anzubieten.

Die Auszeichnung mit dem „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ erfolgt jeweils für drei Jahre. Nach einem erneut positiv beschiedenen Bewerbungsverfahren steht im April 2017 die zweite Rezertifizierung an. Selbstverständlich möchten wir als Schule diese Gelegenheit nutzen und befinden uns momentan in der Vorbereitungsphase für das kommende Audit.  

 

 

Café Beruf

Café Beruf – ein wichtiger Baustein in der Berufsorientierung

 

Unser „Cafe Beruf“ ist nunmehr seit elf Jahren ein wichtiger Schritt auf dem Wege der Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler der MPS Hartenrod und deshalb auch ein fester Bestandteil des Berufsorientierungskonzepts.

Eltern, Schülerinnen und Schüler der Vorabgangsklasse stellen ein abwechslungsreiches Kuchenbuffet zusammen und geben der Veranstaltung damit den Rahmen eines gut sortierten Cafes.

Der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung, nämlich die Berufswahl unserer Schülerinnen und Schüler, steht im Mittelpunkt des Nachmittags. Den Besuchern wird eine bunte Palette von Ausbildungsberufen präsentiert, indem zahlreiche Betriebe und Einrichtungen in der Aula der Schule vertreten sind. Natürlich versuchen wir in jedem Jahr neue Betriebe für das Cafe Beruf zu gewinnen, um den Eltern und Schülern eine breite Palette von Angeboten zu präsentieren. Seit letztem Jahr findet bereits im Vorfeld eine Interessenabfrage von SchülerInnen und Eltern statt. Sie wählen aus 11 Themenbereichen aus der Berufswelt jeweils zwei Favoriten aus. Das BO-Team versucht bei der Einladung der Betriebe den Wünschen zu entsprechen. Betriebe wie Weso und der Friseur Koch sind jedoch jahrelange Unterstützer und Begleiter. Neu dabei sind in diesem Jahr die Dill-Kliniken und die Firma Heck + Becker. Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern sinnvolle Übergänge für die Zeit nach der Schule aufzuzeigen.

Die Eltern haben zusammen mit ihren Kindern zweimal die Möglichkeit, Betriebe näher kennen zu lernen.

Die Firmen haben jeweils einen eigenen Raum zur Verfügung, wo sie Präsentationen vorbereiteten, um Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern über den Betrieb und die Ausbildungsmöglichkeiten und  –anforderungen zu informieren.  

Je nach Fähigkeiten und Neigungen können Interessierte dann den Vorträgen in den Räumen folgen, aber vor allem auch Fragen stellen. So bietet sich eine gute Möglichkeit der ersten Kontaktaufnahme und des Kennenlernens. Zwischendurch gibt es die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen die Gespräche fortzusetzen, bevor die zweite Präsentationsrunde beginnt.

Abgerundet wird die Teilnehmerrunde der Betriebsvertreter durch den Berufsberater Herrn Becker, von der Agentur für Arbeit, der für alle Fragen rund um Ausbildung und Beruf der richtige Ansprechpartner ist. Herr Becker bietet in der MPS Hartenrod regelmäßig Beratungen an, so dass erste Kontakte weiter intensiviert werden können.

Das diesjährige Café Beruf findet am 02.06.2017 in der Zeit von 16 – 18 Uhr statt.

Am Ende der Veranstaltung findet die Prämierung der besten Praktikumsberichte der Klassen H8 und R9 statt.

   

Berufsorientierungsraum

Der Berufsorientierungsraum ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Berufswahl, Bewerbung, Ausbildung und den Übergang in weiter­führende Schulen.

Hier können die SchülerInnen außerhalb des Regelunterrichts nach vorheriger Absprache bzw. Anmeldung selbstständig unter Aufsicht recherchieren.

Die Raumnutzung sollte Bestandteil des Unterrichts sein. Die Betreuung und Beratung der Jugendlichen erfolgt an mehreren Tagen pro Woche ab Klasse 7. Ziel ist es, dass jede Schülerin und jeder Schüler die Gelegenheit und nötige Unterstützung durch Lehrkräfte erhält, Informationen zur individuellen Leben- und Berufswegeplanung zu erlangen. Aspekte der Raumnutzung sind demzufolge z.B.

  • die selbstständige Recherche der Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht einer Lehrkraft oder einer entsprechend autorisierten Person.
  • das Herausfinden ihrer Stärken und Interessen mit Hilfe geeigneter Internetprogramme („planet beruf“).
  • die Beratung und Information durch die Lehrkräfte (z.B. Bewerbungstraining, Bewerbungsanschreiben verfassen).
  • Information über verschiedene Berufsfelder mit Hilfe des Internets, der Informationsbroschüren oder der Berufswelt – DVDs.
  • das Heraussuchen von geeigneten Praktikums- oder Ausbildungsstellen.

Der Berufsorientierungsraum wird zudem als Gesprächsraum für Informations- und Beratungsgespräche genutzt. (Eltern, Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit, Berufseinstiegsbegleiterin).

Berufsberatung

Berufsberatung in der Schule

Berufseinstiegsbegleiterin Frau Schauer und Berufsberater Herr Becker 

Berufseinstiegsbegleiterin Frau Schauer und Berufsberater Herr Becker im BO-Raum.

 

Herr Becker, der für die Mittelpunktschule Hartenrod zuständige Berufsberater der Agentur für Arbeit, ist jeden 2. und 4. Montag im Monat an der Schule. Er berät Schülerinnen und Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen über Berufsausbildung, offene Ausbildungsstellen, Bewerbung und den weiteren Schulbesuch.

 Terminabsprachen sind wie folgt möglich:

Sascha Becker

Agentur für Arbeit Marburg Team Berufsberatung U25

Telefon: 06421/605-166

Telefax: 06421/605-499

E-Mail:   Marburg.151-U25@arbeitsagentur.de 

             Sascha.Becker2@arbeitsagentur.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertiefte BO

Mit Beginn des zweiten Halbjahrs 2010/11 startete in Jahrgangstufe 7 der Hauptschule die Kooperation mit den Beruflichen Schulen Biedenkopf. An der Kooperation mit den Beruflichen Schulen Biedenkopf ist gegenwärtig die Stadtschule Biedenkopf, die MPS Steffenberg, MPS Breidenbach, MPS Dautphetal, Europaschule Gladenbach und MPS Hartenrod beteiligt. Die SchülerInnen können sich je nach Interesse in eines der folgenden Berufsfelder einwählen: Metalltechnik, Holztechnik, Elektrotechnik, Ernährung, Wirtschaft/­Verwaltung, Pflege und Gesundheit, Kunststofftechnik und Bautechnik. An jedem Freitagvormittag stehen in den Beruflichen Schulen, ein Schulhalbjahr lang, in jedem Berufsfeld 10 bis 12 Plätze zur Verfügung. Nach 8 bis 10 Wochen erfolgt eine Rotation und die SchülerInnen wählen sich in ein neues Berufsfeld ein, sodass sie im Laufe des Projektes Einblick in zwei Berufsfelder erhalten.

VBO3

Die Einwahl in die Berufsfelder orientiert sich an den Ergebnissen einer Kompetenz­feststellung, die zu Ende des ersten Schulhalbjahres mit den SchülerInnen durchgeführt wurde. Seit dem Schuljahr 2015/16 nehmen nun auch RealschülerInnen der 7. Klassen, die nicht Französisch lernen, an dem VBO-Projekt teil.

Jedes Berufsfeld wird durch mindestens einen Lehrer der Beruflichen Schulen Biedenkopf betreut. Jeweils ein/e  KlassenlehrerIn der Haupt- und Realschulklassen ist als Ansprech­partnerIn und BeobachterIn ebenfalls vor Ort.

VBO1

Die Kooperation findet immer freitags von der 1. – 5. Stunde an den Beruflichen Schulen Biedenkopf statt. Die erste Unterrichtsstunde dient dem Kennen lernen verschiedener Berufe aus dem jeweiligen Berufsfeld (Theorie). Im Anschluss daran folgen vier Stunden Projektarbeit an berufsfeldtypischen Ausbildungsinhalten (Praxis).

Ziele der Kooperation

  • Stärkung der Hauptschüler bei der Vermittlung in Ausbildungsstellen
  • Senken der Abbrecherquoten
  • Gender – Aspekte bei der Berufswahl stärken
  • Zusammenarbeit der Schulen beim Übergangsmanagement
  • Nutzen von Synergieeffekten durch Aufbau von Netzwerken
  • Die SchülerInnen sollen lernen, ihr Verhalten und ihre Stärken realistisch einzuschätzen.
  • Sie können eine Orientierungshilfe bei der Berufswahl erhalten.
  • Durch die Vorstellung verschiedener Berufe soll das Interesse der SchülerInnen geweckt werden und ihnen ein Praxisbezug durch berufstypische Unterrichtsprojekte ermöglicht werden.
  • Die SchülerInnen können ihr eigenes Talent durch praktisches Tun entdecken.

 

Der Freitag beginnt für die SchülerInnen und Begleitlehrkräfte um ca. 6.45 Uhr an der MPS Hartenrod. Von dort treten sie mit einem bereitgestellten Bus die Fahrt nach Biedenkopf an. Unterwegs sind noch Zustiegsmöglichkeiten, bis in Gladenbach schließlich die SchülerInnen der Europaschule mit ihrer Lehrkraft zusteigen.

Am Mittag endet das Projekt um 13 Uhr an der MPS Hartenrod. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die SchülerInnen mittags etwas müde, aber sehr zufrieden die Beruflichen Schulen verlassen, weil sie, nicht zuletzt durch die abwechslungsreiche und engagierte Vorbereitung der KollegenInnen dort, zahlreiche Erfahrungen machen und vor allem eigene Fähigkeiten entdecken, die ihr Selbstwertgefühl erheblich stärken.

 

 

 

Konzept der bsb zur Kooperation mit Hauptschulen

OloV-Strategie

Verbesserungen im Übergang Schule-Beruf sind nur durch enge Zusammenarbeit aller der am Berufsorientierungsprozess Beteiligten möglich. In diesem Sinne sind wir seit 2008 Partner im Olov-Prozess.

OloV ist die hessenweite Strategie zur “Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf”.

Nähere Informationen zum Hintergrund und den Strukturen von OloV sowie die OloV-Qualitätsstandards und Beispiele für deren regionale Umsetzung erhalten Sie auf der Homepage

 

Olov-Homepage

 

WPU-Unterricht

Im Fach WPU möchten wir wichtige Inhalte, die besonders auch für die Berufsvorbereitung entscheidend sein können, vermitteln.

Unser aktuelles WPU-Konzept finden Sie hier:

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Praxisbeispiele

Berufsorientierungsseminar „ Lebensplanung und Schlüsselqualifikationen“ der H8 in Wetzlar

Im Rahmen der Berufsorientierung an der MPS Hartenrod arbeitet die Schule konzeptionell mit der Schulsozialarbeiterin Sabine Werner  zusammen. So fand u.a. vom 04. Bis 06. September 2013 ein Seminar für die Schülerinnen und Schüler der H8 in der Jugendherberge in Wetzlar zu den Themen Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben statt. Am 04. September machten sich also Frau Stoll, Herr Gröger und Frau Werner mit den 19 Schülerinnen und Schülern der H8 auf den Weg nach Wetzlar. Vor der inhaltlichen Arbeit stand aber noch eine von Frau Stoll organisierte Führung im Dunkelkaufhaus Wetzlar an. In zwei Gruppen wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Blinden in absoluter Dunkelheit durch einen Parcours geführt. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Geruchs- und Tastsinn unter Beweis stellen. An den Stationen mussten verschiedene Dinge wie z.B. Gewürze an ihrem Geruch erkannt werden, Sätze erfühlt werden und Berufe anhand von typischen Arbeitsgeräten ertastet werden. Nach der Führung waren alle sehr beeindruckt, wie sich blinde Menschen zurechtfinden. Nach diesem Erlebnis ging es weiter in die Jugendherberge. Dort wurde intensiv an den inhaltlichen Themen gearbeitet. Bis Mittwoch lernten die Schülerinnen und Schüler in Einzel- und Gruppenarbeiten, worauf es beim Verfassen des eigenen Lebenslaufs und des Bewerbungsanschreibens ankommt. Anschließend schrieb jede Schülerin und jeder Schüler bei sommerlichen Temperaturen und mit dem bereits erworbenen Wissen über Voraussetzungen und Tätigkeiten des Wunschberufs einen eigenen Lebenslauf und ein eigenes Bewerbungsanschreiben. Dabei standen Herr Gröger, Frau Stoll und Frau Werner mit Rat zur Seite. Unterbrochen wurde die anstrengende Arbeit am zweiten Tag durch eine einstündige Stadtführung in Wetzlar, die bei dem warmen Wetter annähernd mediterranes Flair hatte.  Zusätzlich konnten mithilfe des Spiels „Job-Bingo“ weitere Berufsfelder erschlossen werden und das Berufswahlspektrum der Schülerinnen und Schüler erweitert werden. So manch einer lernte über „Job-Bingo“ sogar neue Berufe kennen, die sie bzw. er nun in einem Praktikum erkunden möchte. Am Ende der 2,5 Tage konnten die Schülerinnen und Schüler zufrieden – aber auch erschöpft – auf ihre Arbeit zurückblicken und sind mit ihren Lebensläufen, Bewerbungsanschreiben und dem Wissen darüber, worauf es bei der schriftlichen Bewerbung ankommt, gut gerüstet für die weiteren Schritte in ihrer Berufswahl.

 

Schülerinnen und Schüler der MPS Hartenrod qualifizieren sich bereits während ihrer Schulzeit bei C + P Bildung GmbH im Rahmen der vertieften Berufsorientierung

Schülerinnen und Schüler der SchuB-Klasse der Mittelpunktschule Hartenrod nahmen im Rahmen einer vertieften Berufsorientierung an einem Projekt zum Thema: „Unfallverhütung und sichere Handhabung verschiedener Elektrowerkzeuge“ bei der Firma C + P in Breidenbach teil und erhielten am Ende ein Zertifikat. Sie absolvierten das 16 Unterrichtsstunden umfassende Projekt mit Bravour. Das für die SchuB-Klasse vorgegebene Ziel war die Herstellung eines „Fröbelkrans“. Dieser Kran ist ein Gruppenspielzeug mit dem gruppendynamische Prozesse und Teamgeist gefördert werden können. Außerdem lernten sie neben Anreißen, Feilen, Raspeln und Schleifen auch Sägen mit der Stichsäge, Bohren mit der Ständerbohrmaschine, Schneiden mit der Hebelschere und Heften mit der Gasschmelzschweißanlage. Im Vordergrund stand immer die Unfallverhütung für den Umgang mit den Maschinen. Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen gefördert. Es ermöglicht den einzelnen SchuB-Schülern und SchuB-Schülerinnen positiv bei künftigen Bewerbungen hervorzustechen. Weiterhin ist der Umgang mit Elektrowerkzeugen für die bevorstehende Berufsausbildung sehr wichtig. Die Klassenlehrerin Diana Prenzer und die Sozialpädagogin Claudia Jäger erklärten, dass während des Projekts – besonders bei den Schülerinnen – die Angst vor der Handhabung, dem Respekt vor Maschinen wich, was die Gefahrensituationen  im späteren Berufsleben wahrscheinlich reduzieren wird. Gül Karakoc zum Beispiel hatte zunächst Berührungsängste im Umgang mit der Gasschmelzschweißanlage. Nach kurzer Zeit war das Schweißen unter der Aufsicht von Andreas Weber und Peter Poloczek (Ausbildungsmeister bei C + P Bildung GmbH) für sie kein Problem mehr. „Das ist gar nicht so schwer und außerdem habe ich eine Schutzbrille, Schutzhandschuhe sowie Lederschürze“, erklärte  Gül stolz. Die sehr gute Kooperation mit der Firma C + P Bildung GmbH in Breidenbach soll, wenn möglich, weiter vertieft bzw. beibehalten werden. Herr Feige, Geschäftsführer der C + P Bildung GmbH begrüßte ebenfalls die Zusammenarbeit mit der Schule.

Betriebspraktikum

An unserer Schule finden pro Schuljahr zwei Betriebspraktika der Vor­abgangsklassen (H8 und R9) statt: je zwei Wochen im November und vor den Osterferien.

Die Betriebspraktika stellen eine wichtige Entscheidungshilfe für die spätere Berufswahl dar, indem den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben wird, Eindrücke von betrieblicher Struktur, Berufsfeldern und Berufs­alltag zu bekommen. Jedes Praktikum stellt eine Chance dar, die eigene berufliche Zukunft “durchzuspielen” und die eigenen Interessen, Wünsche und Erwartungen mit der Realität abzugleichen. Je mehr praktische Erfahrungen im realen Arbeitsleben gesammelt werden, umso begründeter und sicherer fällt die Berufswahlentscheidung aus.

 

Wie suchen die Schülerinnen und Schüler geeignete Praktikums­stellen?

Grundsätzlich sollen sich die SchülerInnen selbstständig einen Praktikumsplatz suchen, dabei erfolgt eine Beratung und Unterstützung durch die Klassen­lehrer/ Klassenlehrerinnen bzw. AL-Lehrer/innen. Selbstverständlich stehen alle Lehrkräfte bei Bedarf beratend zur Verfügung. Die MPS Hartenrod verfügt über einen Pool an Praktikumsplätzen, der entsprechend den Stärken und Interessen von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden kann. Im Laufe der Jahre haben sich Kooperationen zu heimischen Betrieben ergeben, die immer wieder Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Auch die Beruflichen Schulen in Biedenkopf unterstützen bei Bedarf die Praktikums­suche.

 

Wie werden die betrieblichen Praktika im Unterricht vor-/ nachbereitet?

Die unterrichtliche Vor- und Nachbereitung orientiert sich an den “Qualitätskriterien für Praktika” der landesweiten Olov-Strategie.

Vorbereitung: Im AL-Unterricht wird das Praktikum fachlich vorbereitet (siehe auch Unterrichtsthemen unter “Verankerung der Berufsorientierung in den Fachcurricula”) und vom Klassenlehrer begleitet. Erste Informationen über Praktikumsbetriebe werden gesammelt, Erwartungen an das Praktikum formuliert, Sicherheitsbestimmungen erörtert usw. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten im Vorfeld des Praktikums eine Belehrung bezüglich der Rechte und Pflichten im Praktikum und Verhaltensregeln im Betrieb. Die Eltern und Betriebe werden durch die MPS Hartenrod ausführlich über Umfang, Ziel, Inhalt und Ablauf des Praktikums (Praktikumsbesuche etc.) informiert. Unter Berücksichtigung des Jugendarbeitsschutzgesetzes werden mit den Betrieben genaue Arbeitszeiten festgelegt. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeleitet, eine Praktikumsdokumentation zu erstellen. Hierzu erhalten sie eine Vorlage mit Fragen und Anregungen zur Erstellung eines Praktikumsberichts und auf einem Beiblatt die Kriterien für die spätere Bewertung.

Auswertung: Verbindlich erstellen die Schülerinnen und Schüler einen schriftlichen Praktikumsbericht, der einem schriftlichen Leistungsnachweis gleichgestellt in die AL-Note einfließt. Darüber hinaus besteht optional die Möglichkeit, die Vorstellungen der Praktikumsbetriebe und Ausbildungsberufe sowie Erfahrungen im Betriebspraktikum in Form einer Präsentation weiter­zugeben (Klassenverband, Elternabend). Im AL-Unterricht schafft die Schule Raum für eine ausführliche Nachbesprechung und Reflexion der Erfahrungen in den Praktika.

 

Wie läuft das Betriebspraktikum ab?

Durchführung: Das Betriebspraktikum ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche eines Berufsbildes und integriert sie durch angemessene Arbeitsaufträge in die betrieblichen Abläufe.

Innerhalb des zweiwöchigen Praktikums werden die einzelnen Schülerinnen und Schüler in der Regel zweimal von den sie betreuenden Lehrkräften (KlassenlehrerInnen und AL-LehrerInnen) besucht. Die Schüler­Innen geben hierbei eine  persönliche Rückmeldung über den Ablauf des  Praktikums. Ferner dienen die Praktikumsbesuche dem Kontaktaufbau und Aus­tausch mit den Betriebsvertretern. 

Sollte eine Schülerin/ein Schüler während des Praktikums krank werden, besteht die Verpflichtung, den Praktikumsbetrieb und die Schule rechtzeitig am ersten Tag der Krankheit zu informieren.

Zu Ende des Praktikums stellen die Betriebe eine Praktikumsbescheinigung aus (Vordruck von der Schule).

 

Einheitliche Kriterien zur Erstellung und Bewertung des Praktikumsberichts

Ein Kriterienkatalog zur einheitlichen Bewertung der Praktikumsberichte liegt vor und ist einsehbar.

Ziel ist zum einen eine Vergleichbarkeit der Praktikumsberichte, zum anderen soll hierdurch die Qualität und Verbindlichkeit der Praktikumsberichte erhöht werden.

Die besten Berichte der Klassen H8 und R9 werden für den Wettbewerb “Bester Praktikumsbericht” des Arbeitskreises Schule + Wirtschaft eingereicht. Zudem findet schulintern eine Auszeichnung im Rahmen von ´Café Beruf` statt. 

 

 

Informationen zum Betriebspraktikum für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Betriebe

Formular zur Anmeldung bei einem Praktikumsbetrieb

Homepage Betriebspraktikum Downloadzettel

Schullaufbahnberatungsgespräche

Schullaufbahnberatungsgespräche

 

Wir schaffen die Grundlage dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch eine frühzeitige und umfassende Berufsorientierung ihren Berufswahlprozess erfolgreich zum Abschluss führen können. Dazu setzen wir uns mit den Anforderungen der Arbeitswelt auseinander und geben Hilfe bei der Orientierung.

  • Wir führen an die Anforderungen der sich wandelnden Berufswelt heran. Dazu nutzen wir u.a. Berufsorientierungstage, unser Projekt mit den Beruflichen Schulen Biedenkopf oder den Einsatz der Internetplattform „planet-beruf“ der Agentur für Arbeit.

  • Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich im Laufe der Jahre ein Kompetenzprofil mit Hilfe des Berufswahlpasses.

  • Die Schülerinnen und Schüler absolvieren zwei Betriebspraktika, auf die sie sorgfältig vorbereitet werden.

  • Wir ermöglichen die Teilnahme an Messen und Lehrstellenbörsen.

 

Wir nutzen außerschulische Lernorte

  • Am Girls’ & Boys’ Day gehen alle Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen in die Unternehmen.

  • Alle  Schüler besuchen in der 8. Klasse das Berufsinformationszentrum (BIZ), um passende Berufe entsprechend ihrer Stärken zu finden.

  • Wir organisieren Betriebsbesichtigungen in verschiedenen Unternehmen und informieren so über die Anforderungen der Wirtschaft an unsere Schülerinnen und Schülern.

 

Wir holen Experten in die Schule

  • Jeder Schüler nimmt an einem Bewerbertraining durch Praktiker aus der Wirtschaft teil. (Buderus, Banken).

  • Jeder Schüler kann mehrfach einen individuellen Termin mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit in der Schule wahrnehmen.

  • Wir pflegen Kooperationen mit Spezialisten aus Unternehmen, um wirtschaftliche Fragen im Unterricht zu bearbeiten (Buderus, WESO, Zimmermann Formenbau, Sparkasse etc.).

 

Wir unterstützen

  • Wir bieten ein Kompetenzfeststellungsverfahren für Schülerinnen und Schüler an (Kompo7).

  • Wir beraten bei Schullaufbahnen und dem Übergang in die Klassen der weiterführenden Schulen.

  • Wir bieten wöchentliche Sprechstunden für eine Einzelfallberatung zur Berufsplanung in unserem eigenen Berufsorientierungsraum an.

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit hat in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf investiert einen nicht unerheblichen Betrag in diese Arbeit.

Projekt „Lebensweltbezogene Schulsozialarbeit“

Der bsj Marburg hat bereits 2001 die Trägerschaft des Projektes „Lebensweltbezogene Schulsozialarbeit“ im Auftrag des Landkreises Marburg-Biedenkopf übernommen. Derzeit realisiert der bsj an insgesamt 17 Gesamt-,  Mittelpunkt-, Förder- und Grundschulen kontinuierliche Praxis und Projekte für Klassen und Gruppen, Einzelfallunterstützungen, Qualifizierungs-, Beratungs- und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und Eltern sowie Vernetzungsmaßnahmen in die Regionen.

Lebensweltbezogene Schulsozialarbeit ist als Kooperationsprojekt von Jugendhilfe und Schule ein präventives und unterstützendes Angebot für Kinder und Jugendliche des Landkreises, welches von den Akteuren der Jugendhilfe und Schule gemeinsam gefördert und umgesetzt wird. Dies erfolgt insbesondere durch die Umsetzung von erfahrungsorientierten und köperbezogenen Bildungsansätzen, die Kinder und Jugendliche in ihrer gesamten Lebenswelt berücksichtigen.

 

Die Ziele des Projektes sind:

  • Förderung von der Persönlichkeit und der Erwerb von Lebenskompetenz, sowie die Verhinderung der Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen
  • Stärkung der sozialpädagogischen Kompetenzen der Lehrkräfte durch Beratung und Fortbildung
  • Aufbau von Netzwerken in der Region mit Vereinen, der Jugendarbeit und anderen Institutionen der Jugendhilfe

Die MPS Hartenrod gehört seit 2008 zu den ausgewählten Kooperationsschulen.

 

Angebote an der MPS Hartenrod

  • Projekte Gruppenangebote im Bereich Soziales Lernen für Klassen und Gruppen
  • Klassenfindung Klassen 5 und 7
  • Krisenintervention und Einzelfallhilfen
  • Abenteuerpädagogische Mehrtagesveranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit der Schülervertretung
  • Projekte zur Unterstützung des Übergangs Schule und Beruf
  • Projekte zur Vorbereitung auf den Schulabschluss
  • Außerschulische Bildungsangebote
  • Präventionsprojekte zum Thema Gewalt, Rassismus, Medienkonsum
  • Beratung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Jugendhilfe und Beratungsstellen der Region
  • Enge Vernetzung zur Jugendarbeit der Gemeinde

Ansprechpartner an der MPS Hartenrod ist Jan-Christoph Kutsch, Mitarbeiter des bsj Marburg.

So erreichen Sie mich:

per Mail: kutsch@bsj-marburg.de

Tel. 064219338969 oder 01772011611

oder über das Sekretariat der Schule

 

Kurzportrait des Vereins:                                  

Der bsj Marburg e.V. (Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit) ist ein freier Träger der Jugendhilfe, der seit 1986 versucht, die nicht-verbalen Anteile von jugendlichen Lebensäußerungen zum Ausgangspunkt und Medium sozialer Arbeit zu machen. Arbeitsfelder der bewegungs- und körperorientierten Sozialarbeit des bsj sind u.a. die frühe Bildung, die Kooperation von Jugendhilfe und Schule, die kommunale Jugendarbeit, Mädchenarbeit, Gesundheitsprojekte und Fortbildungen für sozialpädagogische Fach- und Lehrkräfte. Im Auftrage unterschiedlicher Landes- und Bundesbehörden sowie der Europäischen Union führte bzw. führt der bsj eine Reihe an wissenschaftlich begleiteten Modellvorhaben durch. Die Arbeit des bsj, seiner Regel- und Modellprojekte beruht auf einer engen Kooperation mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg.

Weitere Informationen finden Sie auf der vereinseigenen Internetpräsenz: www.bsj-marburg.de

 

Das Konzept und die Fördergrundsätze der Schulsozialarbeit des Landkreises Marburg-Biedenkopf finden Sie unter: www.marburg-biedenkopf.de und unter

http://www.marburg-biedenkopf.de/fjs/angebote-und-dienstleistungen/schulsozialarbeit.html

 

Ansprechpartner Berufsorientierung

Geschäftsverteilungsplan Berufsorientierung

 

Die OloV- Beauftragten der MPS Hartenrod sind Sabine Stoll, Constanze Schubert und Carsten Jung.

 

Frau Stoll

·         Infoabend „Betriebspraktikum H8/R8“ (Anfang Klasse 8)

·         Planet Beruf: Organisation, Durchführung, Auswertung

·         Bundesagentur für Arbeit: Terminabsprachen, Zusammenarbeit, Kontaktperson

·         Ansprechpartnerin Kooperation Buderus, Sparkasse, Weso, Elkamet

·         Schaukasten gestalten und aktualisieren

·         Organisation, Moderation und Evaluation  Café Beruf

·         Verantwortlich für die Durchführung der BIZ-Besuche H8/R9

·         Organisation Berufsbildungsmesse

 

Frau Schubert

·         Kompo7: Organisation, Durchführung, Auswertung, Kompetenzprofile erstellen, Zeitungsartikel

·         VBO: Kontaktperson, Organisation, Durchführung, Auswertung/ Besuch der Urkundenverleihung,        Elternabend,  Absprachen mit den BSB

·         Verantwortlich für die Durchführung der Betriebsbesichtigungen H8/R9

·         Projekttage „Bewerbung“ Hauptschule

·         Bestellen, abholen und austeilen der Berufswahlpässe

·         Girls/Boys Day

 

Herr Jung

·         Koordination fächerübergreifende Berufswahlinhalte

·         Ausgestaltung und Umsetzung der Fachcurricula

·         Infoabend „Weiterführende Schulen/ Ausbildung/ Projektprüfung/ Abschlussprüfungen“  H9

·         Infoabend „Weiterführende Schulen/ Ausbildung/ Präsentationsprüfungen/ Abschlussprüfungen“ R10

·         Regelmäßige Aktualisierung der Schulhomepage in Bezug auf Termine und Informationen zur BO

·         Organisation Betriebspraktika (Vorbereitung, Durchführung, Auswertung)

·         Koordination Übergang in weiterführende Schulen/ Ausbildung

·         Kooperationen verwalten, Ansprechpartner Kooperationen allgemein, speziell HLW, VR-Bank, Friseursalon        Koch

·         Projekttage „Bewerbung“ Realschule

 

Alle BO-Koordinatoren

·         Information anderer Lehrkräfte über Verfahren, Instrumente und Veranstaltungen zur Berufsorientierung

·         Weitergabe von Informationen (Ausbildungsstellenangebote, Informationsquellen, Berufsbildungsmessen        etc.) an die SchülerInnen und LehrerInnen

·         BO-Raum: Ordnung halten, Informationsquellen einstellen

·         Einzelberatungen durchführen

·         Evaluation Berufswahlpass

·         Nach Absprache Betriebe für Café Beruf einladen

·         Beste Praktikumsberichte feststellen und für den AK Schule-Wirtschaft/ Café Beruf bereitstellen/ Urkunden        erstellen

·         Projektwoche „Übergang Schule-Berufe“  plus Klassenlehrerinnen

Nach Absprache Teilnahme an den Schuko-Sitzungen, am Dialogform Schule-Wirtschaft und den IHK-Sitzungen

 

Natürlich stehen auch alle anderen Lehrerinnen und Lehrer für Beratungen zur Verfügung, dies gilt besonders für alle Klassen- und Arbeitslehrelehrer.